Denken ist besser als Googeln

Denken ist besser als Googeln

 
Jeder Tag gibt mir die Chance, daraus das Beste zu machen. Dabei verinnerliche ich meine ehrliche Absicht, das Gute zu leben, freudvolle Ereignisse zu schätzen und werde mit jedem Tag bewusster. Und wenn dann die Schlafenszeit anbricht, bin ich mit jedem Tag ein bisschen stärker, ausdauernder, … (Du kannst einsetzen, was für Dich gilt … ) als ich am Morgen gewesen bin. 
Diese Art zu Wachsen, zu Lernen, entspricht keinesfalls dem 1 x 1 unseres gewohnten Lernens. Es ist möglicherweise eher emotionales Wachsen in mehreren Dimensionen. Könnte sogar sein: Die Vergangenheit loslassen und die Zukunft gestalten. Diese Art zu lernen, entspricht meinem Lernverständnis mehr und mehr. 
Die Zukunft ist – ich zitiere Captain Kirk in Star Treck – ein unentdecktes Land voller Möglichkeiten und niemand kann mich an meinem Lernen hindern. Auch niemand kann für mich lernen – ich lerne ausschliesslich für mich selbst.
 
Wie?
Jeden Tag erfahren wir viel Neues und was bleibt? Oft sind es Momente voller Stress oder Sorgen, Ärger oder Angst … 
Andererseits gibt es auch Momente voller Dankbarkeit, Freundlichkeiten, Wertschätzung und Einsichten. Könnte es sein, dass diese positiv belegten Momente eher „durchfliessen“, wie Wasser durch ein Sieb?
Um die negativ belegten Vorkommnisse abzuhalten und die positiv belegten Gedanken zu fördern, empfehle ich die folgenden zwei Schritte:
 
Schritt 1
Du schreibst auf, worin Du besser werden willst, wachsen willst.
Sei es eine Absicht, eine Fähigkeit, grössere Zufriedenheit oder mehr Begeisterung. Diese neue Erfahrung muss, soll, kann, … eine nachhaltige Verhaltensänderung im Hirn hinterlassen. Ist das nicht der Fall, so bleibt kein Wert, kein Wachsen, kein Lernen als Resultat übrig.
Schritt 1 ist gewöhnlich der einfachere. Jeden Tag erfahren wir kleine feine angenehme Erlebnisse – diese bewusst wahrzunehmen ist die Herausforderung. Ebenso können wir vorteilhafte Verhaltensweisen neu installieren. Möglicherweise erinnern wir uns auch an Menschen, die uns Gutes getan haben und möchten es ebenso tun.
 
Schritt 2 
Hat dieser „Song“ in meinem Innern seinen Platz gefunden, so schalte ich meinen „inneren Recorder“ an. Dazu gibt es zahlreiche „Praxis-Übungen“ wie
 
•  Bleibe bei einer gewählten Übung für eine bestimmte Anzahl Atemzüge, die Du im voraus für Dich festlegst.
•  Fühle es so intensiv wie Du kannst in Deinem Körper
•  Fokussiere auf das bestmögliche Ergebnis. Und wenn Du auch noch eine Belohnung Dir selber erlaubst, wenn Du erfolgreich experimentiert hast, so wirkt Dein ausgeschüttetes Dopamin noch besser 🙂
 
Gelingt es Dir, diese zwei Schritte einige Male im Verlaufe des Tages zu machen? Sie erfordern ja nur eine Minute pro Übung. Schritt für Schritt bildet sich eine neue Gewohnheit, eine selbstgewählte positive Routine zu Deinem Vorteil – lohnenswert, oder nicht?
 
Einige vertiefte Annahmen
Dieses Vorgehen ist einfach, jedoch nicht leicht. Für mich ist es erfolgsversprechend. Erfahrungen haben es in sich, naturgemäss, dass diese sich ändern. Wir allein haben es in der Hand, welche Erfahrungen wir in unserer besten Erinnerung halten wollen. 
Richte ich meinen Fokus auf das Gute, werde ich mit der Zeit auf ein kraftvolles Reservoir im Inneren zugreifen können. 
Unser Eindruck und unser Wirken im Sinne unserer Aufgabe wird dadurch einmalig und besonders. Wir nehmen Herausforderung an und geben diesen die Priorität, die wir ihnen zuweisen wollen und können. In meinem Sinne kann ich deshalb die Ergebnisse steuern in Richtung derjenigen Resultate, die mir viel bedeuten und zu denjenigen Ergebnissen führen, für die ich stehe. Ob das in meinem Sinne ist, entscheide ich bewusst und nachhaltig.
 
Ich fühle mich neugierig und startbereit für eine interessante Woche. 
Und das wünsche ich Dir auch.
 

 

Heb’s guet und trage Dir Sorge

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