Fragen gibt uns etWAS

Da kenne ich Fragen, die mich weiterbringen können, wenn ich diese mir selbst oder den Andern stelle. Erforderlich ist Zeit und Wille, Antworten zu suchen und diese aufzuschreiben oder miteinander auszutauschen. 
Für mich ist es, wie wenn ich als Forscher einen Anteil über mich selbst noch besser kennen lerne. Das macht mir Spass und ist spannend. 
 
„Warum bin ich so und warum nicht anders?“
 
Wenn Du diese Zeilen liest, dann bist Du alleine der Entscheider oder die Entscheiderin. Mitmachen oder nicht? Entschieden? Wenn Du willst, so beuge Dich in diesem Moment leicht nach links oder nach rechts – auch vorwärts oder rückwärts ist möglich.
Was will ich damit aufzeigen?
Du alleine entscheidest, was Du tun willst oder was Du nicht tun willst.
 
Nimmst Du in diesem Moment ein Schreibzeug in die Hand, dann hast Du Dich wiederum entschieden, es zu tun. Möglicherweise hast Du Dich, seit Du aufgestanden bist, bereits viele Male entschieden – dafür oder dagegen … die Zähne zu putzen, Morgenessen, Zeitung lesen, …
Wenn Du Dich nun auf dieses Gefühl, alleine Dinge entscheiden zu können, fokussierst, erkennst Du etwas. Du hast es in der Hand, dass etWAS geschieht oder etWAS nicht eintreten wird.
Wie fühlt es sich für Dich an? Erkannt: Du alleine bis der Grund, der Urheber, dass etwas eintritt oder die Umstände sind es, und es geschieht einfach.
 
Erinnerst Du Dich an Erlebnisse, die Dank Deines Einsatzes eingetreten sind? Du alleine warst der Auslöser, der Grund dazu. Da war ein Gedanke in Deinem Hirn und diesen Gedanken hast Du real werden lassen. Wie fühlt sich das an?
 
Wenn ich nun den Gedanken: „Ich bin die Ursache, dass dies oder das sich weiterentwickelt … so ist auch in diesem Punkt etwas, das Du entscheidest. Du ergreifst die Initiative, doch das Resultat liegt möglicherweise nicht in Deiner Hand. Du hast also nur bedingt Einfluss auf das, was Dich erwartet.
Wenn wir deshalb unser Bestes geben, so sind wir gerüstet, mit dem Trost, was auch immer geschieht: Ich habe mein Bestes gegeben und mehr kann ich nicht.
 
Resultierend bei mir sind dann Gefühle wie Frieden, Zuversicht und Eigenverantwortung.
 
Was wäre, wenn ich diesen Tag vermehrt zahlreiche kleine Entscheide bewusster angehe und mir sogar einen Tageseintrag erlaube mit einer Gegenüberstellung:
 
Das TUE ich und das ist das ERGEBNIS
 
Sind die Zeiten anspruchsvoll oder sind Tatsachen aktuell, die ich nicht beeinflussen kann, so richte ich meinen Blick auf die Möglichkeiten, die ich alleine beeinflussen kann.
Anders formuliert: Kann ich Dinge da draussen nicht beeinflussen, so richte ich meinen Einsatz auf Dinge, die ich in mir drinnen, in diesem Moment beeinflussen kann.
 
Ich stelle mir vor, ein Mensch zu sein, der wählen kann, wenn Geschehnisse in seiner Hand liege und der akzeptieren kann, dass es Dinge gibt, die uns das Schicksal schickt.
 

Welche bedeutungsvollen Fragen stellst Du Dir?

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