Unikat sein und Unikat bleiben

Bin ich ein Unikat? Ja. Du auch!

 
Wir alle sind einmalig in unserem Wesen und Wirken. Dessen bewusst, kann ich mich voll und ganz akzeptieren, wie ich bin – mit all meinen Ecken und Kanten und dennoch … Da gibt es Eigenschaften, die ich an mir selbst verbessern kann und auch will.
Ich rede vom Zuhören. 
Ich bin auf dem Weg der Meisterschaft, wenn ich mir während eines Gespräches gewisser Regeln bewusst bin wie:
 
  • Wenn ich mich mit Nase und Nabel meinem Gesprächspartner zuwende
  • Wenn ich dem andern in die Augen schaue und seine Gedanken nonverbal mit Kopfnicken oder verbal mit aha, ja, ok, … bestätige
  • Wenn ich mein Interesse zeige und nachfrage, bei Begriffen, die Interpretation zulassen …
 
Gelesen habe ich einmal: Wir alle sind Unikate, denn wir alle, Du und Ich sind einmalig, unersetzlich und unvergleichlich.
 
Bewusst, wirke ich mit meinen MoMoMuMa-Gedanken in dieser Richtung und erhebe keinesfalls den Anspruch, dass ich richtig liege. Ich akzeptiere andere Meinungen und weiss aus Erfahrung, dass ich jederzeit und überall etwas lernen kann, wenn ich dies will.
 
Weder Fingerprint noch Augenmuster sind notwendig, mich so zu verhalten, wie ich es für respektvoll und emphatisch finde.
 
Laut Lexikon: Unikat bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch die Einzigartigkeit eines Objektes, nicht jedoch einer Person.
Für Personen finden die Begriffe IndividualitätUnikum und Individuum Anwendung. Die Abgrenzung zwischen Original und Unikat ist komplex. 
Ein Original kann ein Unikat sein, muss aber nicht. Ein Unikat kann ein Original sein, muss aber nicht. Erst die Signatur ergibt den unikatären Wert eines Werkes.
Gegensätze zu Unikat sind DuplikatSerienproduktion.
 
Was ich nun gerade geschrieben habe, lässt auch andere Interpretationen zu. Mit diesem Spielraum macht es mir Spass, Gedanken spielend zu gestalten.
 
Und in diesem Moment sage ich laut zu mir selbst: HALT! Ich wende die 30″-Regel an. 30 Sekunden – eine kurze oder lange Zeitspanne – Ansichtssache. 
 
Genügend Zeit, ein Erlebnis, eine Sitzung, ein Gespräch … was auch immer zu reflektieren und das Fazit, die Quintessenz daraus schriftlich festzuhalten.
Dazu teste ich sowohl die analoge Methode (ich notiere in 30“ meine Erkenntnis) auf Karteikarten im Format einer „Visitenkarte“ oder ich setze die App der 30 Sec Habit ein. 
Die gemachten Notizen sind für mich so wertvoll, dass ich diese für den allabendlich Rückblick nochmals durchlesen kann und meinen Tag mit der zentralen Frage: Habe ich heute mein Bestes gegeben, um ….. abschliesse. Die Chance, dass auch dieser Tag zu einen Unikat wird, ist gross.

Warum habe ich Gute Laune und warum wird diese beim wiederholten Lesen dieser Aussage immer besser und besser?

 

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