Wer sehnend sucht, der …

Fragen stellen, mir selbst und auch andern, macht mir Spass und erfüllt eine meiner Sehnsüchte. Antworten auf meine Fragen finde ich im Austausch mit andern und im Notieren meiner Gedanken.
 
Als Einstieg versuche ich, die zentralen Begriffe zu definieren. Ich suche eine Bedeutung, die für mich stimmt. Stimmt diese – eine Frage wiederum an mich selbst – oder gibt es einen erweiterten Begriff dieses Wortes, einen Kerngedanken in der Frage?
 
Wenn ich an Sehnsucht denke, bin ich wohl am Suchen. Was genau suche ich denn? Bin ich mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden oder ist es ein Traum, der mich inspiriert?
Für mich sind suchen und finden sehr nahe beieinander. Ich suche dort, wo ich Antworten bekomme. Die Fähigkeit, eigene Fragen zu stellen und diese in bedächtiger Zeit – Zeit zur Musse – durchzudenken, kann sinnvoll sein. 
 
Der Entscheid, mir diese Zeit zu nehmen, diese Zeit einzuplanen als Termin mit mir selbst – und dieser Termin ist noch wichtiger als ein Fremdtermin – bringt mich weiter. Ich gewinne Einsicht und verstehe mich selbst besser und besser. In meiner Welt ist dieser Prozess die Grundlage, andere Menschen ebenfalls besser zu verstehen und ihre Gedanken zu fühlen, also Empathie entwickeln zu können.
Sind wir Menschen auf unserer Lebensreise stets am Suchen? Möglicherweise glaubend wir, suchend den „Stein des Weisen“ zu finden.
 
Auf welche Sehnsucht kann und will oder muss ich verzichten? Die Eingangsfrage stelle ich mir noch einmal und akzeptiere mein Alter. Paul geht in Richtung 70 , Tag für Tag und das ist prima: Ich bin dankbar für all die Einsichten, die ich mit nachhaltigem Denken gemacht habe.
 
Verzichten als bewusster Entscheid, wenn eine meiner Sehnsüchte unerfüllbar ist. Das setzt in meiner Welt Energie frei und ich fühle mich super: WOW – ich kann es.
 
Ich denke und handle bewusst, denn ich nehme mir Denkzeit, um in den Flow zu kommen. Wie beim Schreiben dieser Gedanken im Moment. Lohnenswert in den drei Schritten: 
 
 
Let it BE meint möglicherweise Akzeptieren, was ist
Let it GO könnte heissen, Negatives loszulassen
Let it IN wäre zum Beispiel: Platz für das Positive schaffen … aufräumen, Raum er-schaffen.
 
Wo genau stehe ich in diesem Moment auf meinem Weg, mich meiner Sehnsüchte bewusster zu werden?
 
Fazit:
 
Ich erstelle eine Mini-Liste und schreibe meine drei momentanen Sehnsüchte auf:
  1. Gesund bleiben und aktiv etwas dafür tun
  2. Mir Zeit zum Denken erlauben und diese einzuplanen in meine Agenda
  3. Leserinnen und Leser mit Denkimpulsen anregen, um Beizutragen, Gutes zu DENKEN und es auch zu TUN 🙂
 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.