Wie Gedanken zur Laune beitragen

Wie Gedanken zur Laune beitragen
 
Dieser Satz hat fünf Worte. Ich schreibe weitere fünf Worte. Fünf-Wort-Sätze sind super. Zu viele werden bald langweilig. Höre darauf, was dann geschieht. Dieser Text wird eher langweilig. Er wirkt dann bald monoton. Er entspricht einer lahmen Aufzeichnung. Unser Ohr verlangt nach Abwechslung.
Höre jetzt. Ich variiere die Satzlänge und komponiere MusikMusikDas Geschriebene singt. Es hat einen liebevollen Rhythmus, ein Trällern, eine HarmonieIch gebrauche kurze Sätze. Und ich schreibe Sätze mittlerer LängeUnd manchmal, wenn ich sicher bin, dass der Leser ausgeruht ist, mute ich ihm einen Satz in beachtlicher Länge zu, ein Satz, der energievoll brennt und zunehmend hörbar ist das Rollen der Trommeln, der Crash der Zymbalen – Töne die auffordern zum bewussten Hinhören, es ist wichtig.
Darum schreibe und kombiniere kurze, mittlere und lange Sätze. Bilde einen Klang, der des Lesers Ohr anregt. Schreibe nicht einfach WorteSchreibe Musik.
 
Ich persönlich liebe den Blues – besonders, wenn eine Harmonika begleitet.

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