Klar sehen um klar zu handeln

Wenn schon, denn schon? Was meint der Spiegel vor mir?
 
Es zeigt sich: Je nachdem, mit welchem Fokus ich auf den Alltag schaue, wird Unterschiedliches in mein Blickfeld kommen. Werde ich wenige oder viele Anlässe entdecken, die mich froh und dankbar stimmen. Dem Tagesbeginn kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Denn jeder Morgen bietet die Chance, um die eigene Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken. In einem Bild ausgedrückt: Ich kann am Morgen unterschiedliche Brillen aufsetzen. Je nachdem, welche Brillentönung ich wähle – eine dunkle, eine helle, eine rosarote … –, wird mein Tag in ein anderes Licht getaucht. Einen ähnlich großen Unterschied macht es, ob ich mich zu Beginn eines neuen Tages bewusst für einen offenen, bejahenden Fokus entscheide oder ob ich eine eher misstrauisch-abwehrende Haltung einnehme. Meine Wahl der Brille kann meinen Tag sichtbar, erlebbar mitbestimmen. 
 
Daher glaube ich: Es kommt in meinem Leben nicht primär darauf an, dass ich viele neue Landschaften entdecke, sondern dass ich die „richtige Brille“ aufsetze. Dass ich mit neugierigen und wertschätzenden Augen auf Menschen und Situationen blicken und dass ich mich selbst mit einem wohlwollenden Blick betrachte. Ein anerkennender Blick lässt mein und auch Dein Leben freundlicher erscheinen und erlaubt es, auch mehr das Gute im anderen zu sehen.
 
Welches ist Deine Wochenstarter-Einstellung? 
 
DU und ICH haben stets die Wahl – die Brillenwahl – mindestens „bildlich“ oder im übertragenen Sinne, ob wir kurz- oder weitsichtig, vorsichtig, umsichtig, …. denken und handeln.
 
 
ABC des Sehens: 
 
Aussicht, Einsicht, Nachsicht, Umsicht, Vorsicht, Weitsicht … 

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