Denkend nachdenken

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Wenn der erste Gedanke der zweitbeste ist

Und ich habe gelesen: „Da gibt es Menschen, die denken nicht wirklich. Die packen den erst besten Gedanken und führen diesen aus.“

Wir sind alle beschäftigt mit Sitzungen, Berichten, Telefonaten, der Familie, Freunden, …

Haben wir noch die Fähigkeit, ein Problem wirklich zu durchdenken?

Und wiederum planen wir  unsere Zeit in kleinsten Intervallen von 5 – 8 Minuten.

Idee: Ich reserviere mir Zeit, zu denken. Möglich auch über Dinge, die ich bereits weiss oder glaube, zu wissen. Wirkt wundervoll. Empfehle ich aus eigener Erfahrung.

Ja – Als CEO meiner Zeit erlaube ich mir Denk-Zeit, denn ich habe erkannt, dass mein erster Gedanke ein Gedanke von jemandem ist, den ich gehört oder gelesen habe.

Es lohnt sich für mich, beim Gedanken zu bleiben und eigene Zusammenhänge zu suchen und auch zu finden. Dieser bewusste Durch-Denk-Vorgang generiert eigene originale Impulse in meinem Denken und bestätigt mich, dass ich es kann.

Denk-Zeit ist selten linear. Der eingesetzte Zeit-Aufwand lohnt sich für mich mehrfach. 

Da gibt es Fakten, die sind im ersten Moment für mich positiv und beim zweiten Hinsehen erscheinen sie negativ.

Was wäre, wenn ich konkrete Fakten durchdenke, die im ersten Moment negativ auf mich wirken und mir die Chance erlaube, daraus positive Aspekte zu erkennen?

Intuitiv erkennen wir den Wert von aufgeschobener Belohnung – ja – wir lehren diesen Gedanken auch unseren Kindern und Grosskindern. 

Dennoch – im Alltag sind wir so konditioniert, dass wir sofort einen unmittelbaren Nutzen, eine Bestätigung unserer Sichtweise erkennen wollen… und keine Zeit, die“Choose“ gründlich zu durchdenken.

Lohnt sich – mindestens als Versuch – mir beim Denken ein-ge-plante Zeit zu nehmen? Lohnenswert!

 

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